Das Konzept: Wo, bitte, geht’s zum guten Leben?
Philosophieren für Anfänger und Fortgeschrittene
Zum Verständnis meines Philosophiebegriffs kann ein Epikur-Zitat dienen:
„Mit dem Philosophieren soll man getrost schon in der Jugend beginnen, aber im Alter auch nicht müde davon ablassen. Denn um für seine seelische Gesundheit etwas zu tun, ist keiner zu jung oder zu alt; und wer etwa meint, für ihn sei es zum Philosophieren noch zu früh oder schon zu spät, der könnte ebensogut behaupten, der richtige Zeitpunkt für seine Glückseligkeit sei noch nicht da oder schon vorbei.“ (Epikur, Brief an Menoikeus)
Philosophie hat also zu tun mit der seelischen Gesundheit und mit dem Glück des Menschen – mit der Frage nach dem guten oder dem gelingenden Leben.
Die Adressaten, die diese Art der philosophischen Arbeit ansprechen will, können allen Altersstufen und allen Bildungsschichten angehören. Deswegen ist dieser Blog für alle eingerichtet, die sich, aus welchen Gründen auch immer, für diese Art Philosophie interessieren. Dabei ist die akademische Philosophie nicht ausgeschlossen; unter der Kategorie Philosophiedidaktik finden sich Materialien und Hinweise für Studierende und Unterrichtende.
Dieser Blog ist als work in progress zu verstehen. Er dient dazu, die gemeinsame Arbeit an den verschiedenen Lernorten:
- Philosophisches Café
- Erwachsenenbildung, Volkshochschule
- Universität: Philosophielehrer-Ausbildung
- Philosophische Praxis
nachhaltiger zu gestalten. Deswegen werden die Themen und Inhalte fortlaufend an die Arbeit und die Diskussionen in den laufenden Veranstaltungen angepasst.
Lediglich die Gedankensplitter führen ein relatives „Eigenleben“, wenngleich sie zum Teil mit Rücksicht auf die philosophische Arbeit ausgebaut werden. Hier finden sich auch aus der „philosophischen Praxis“ erwachsene Hinweise für die selbständige Beschäftigung mit philosophischen Fragen und Problemen, Begriffen, Methoden, Schulen und Autoren.